230. Erfolgs-Tipp | Trauer – Wenn jemand oder etwas gestorben ist

 

Eine Trennung oder Scheidung ist schlimm. Doch der Tod ist endgültig. Der Mensch ist gestorben, nicht mehr da. Nie wieder kann man ihn in den Arm nehmen. Nie wieder kann man mit ihm reden. Nie wieder kann man mit ihm lachen.
Die schöne Zeit ist Vergangenheit. Unwiederbringlich. Was bleibt, ist die Erinnerung.
An einen Menschen, den man – aus heutiger Sicht, dem Rückblick – zu wenig geachtet hat, mit dem man zu wenig Zeit verbrachte, mit dem man Streitigkeiten hatte, die, jetzt betrachtet, keinen Sinn hatten. Doch nun ist es vorbei. Ende.

 

Seit ich ca. vier Jahr alt war, beschäftige ich mich mit dem Sterben und Tod. Seit 2013 bin ich ehrenamtlicher Hospizbegleiter.

 

Ich führe Menschen zurück zu ihrer Klarheit!
Warum?
Damit sie leben! Jetzt! Glücklich! Gesund! Zufrieden!

 

Unsere Gesellschaft lebt nicht, sondern sie hetzt durch ein materialistisches, rationales Konstrukt. Leben haben wir nicht gelernt bzw. verlernt.
Sterben hat darin keinen Platz. Sterben ist ein Tabu. Dieses Thema wird negiert … bis es nicht mehr anders geht und man es sich dem wegen einem Krankheits- oder Trauerfall nicht mehr entziehen kann.

 

Ich bin der Meinung, dass wir sowohl mit dem Leben als auch Sterben und Tod besser, sanfter, klarer umgehen könnten, wenn wir uns diesen Themen wirklich öffnen. Das wird das schmerzvolle Gefühl der Trauer nicht verhindern, doch vielleicht wird es für die Hinterbliebenen ein bisschen leichter.

 

Es gäbe hier viel zu schreiben, wenn ein Mensch stirbt: Wie fühlt sich das für ihn an, wie ist es für seine Lieben? Was passiert möglicherweise nach dem Tod? Und wie gehen die Trauernden mit ihrer Trauer um?
Wenn jemand gestorben ist, ist jedem klar, dass das eine schreckliche, schmerzvolle Zeit ist.
Aber hast Du Dir auch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie es ist, wenn etwas gestorben ist?

 

„Etwas“, wie kann denn etwas sterben, wirst Du mich jetzt vielleicht fragen. Aus eigener Erfahrung – das macht jeden meiner Erfolgs-Tipps aus – weiß ich, wie schlimm es ist, wenn ein Mensch nicht mehr in meinem Leben ist. Doch bis vor kurzem war mir nicht klar, dass es auch schlimm ist, wenn eine Situation stirbt.

 

Wie eine Situation sterben kann? Nun, stell Dir einfach vor, dass nicht ein Lebewesen gegangen, sprich vergangen ist, sondern eine Sache. Zum Beispiel wird die Arbeitsstelle oder Wohnung gekündigt oder es wiederfährt einem unschuldig ein Unrecht oder, oder, oder.
Das hat letztendlich Auswirkung auf den Betroffenen (Menschen), ob die Ursache nun das Ende mit einem Menschen oder mit einer (Lebens-)Situation ist.

 

Du meinst, das ist nicht das Gleiche? Dann wünsche ich Dir, dass Du es nie erleben musst, zu erkennen, dass es keinen Unterschied macht, ob jemand oder etwas gestorben ist!

 

Warum ist es gleich? Du musst links- wie rechtsdrehend mit der Folge klar kommen!
Du musst damit klar kommen, dass jetzt in Deinem Leben eine Lücke ist. Du musst jetzt Dein Leben verändern … obwohl Du damit vorher glücklich warst. Und hier ist es wirklich gleich=gültig, ob ein Mensch oder eine Situation weg ist. Du musst jetzt mit dem Verlust leben. Du musst damit leben, dass Dein Leben nie wieder so wird, wie es war. Ein Mensch, den Du geliebt hast, oder ein Leben, das Du geliebt hast, ist nicht mehr da. Das hast Du Dir nicht ausgesucht. Du hast es nicht mal verschuldet. Wenn Du nicht daran zugrunde gehen willst, musst Du damit leben.

 

Ich erlebe immer wieder, dass Menschen weder mit der eigenen Trauer umgehen können, noch mit Trauernden. Sie wissen nicht, was sie tun und sagen sollen. Und oft machen sie einen Unterschied, wenn „nur“ eine Situation nicht mehr die ist, die sie war. Dann soll sich der Betroffene, nach einer Trauerphase (von der sie meinen, dass sie gemäß ist), wieder „zusammenreißen„, „das Leben genießen„, „darüber weg kommen“ oder sich „nicht so anstellen„.
Mensch! So geht das nicht!

 

Was ist zu tun?

 

Erkenne an, dass es für den Betroffenen das Gleiche ist, ob ihm jemand oder etwas fehlt.

 

Wenn Du der Betroffene bist,
erlaube Dir Dein Trauern. Ja, auch mal Selbstmitleid. Weine, lass Deine Tränen raus. Erlaube Dir eine Zeit des „Rumhängens“, lieg auf dem Sofa, lies oder schau Filme. Beginne, über Deine Situation zu sprechen – den zu Dir passenden Menschen wird das nicht zu viel und andere kannst Du gleich mit loslassen. Schreibe und male, visualisiere Dein Gedankenkarussell, Deine Ängste. Manifestiere Deine Ängste, damit sie Dir immer weniger den Schlaf rauben. Schau ihnen imaginär in die Augen und nimm ihnen, Stück für Stück, ihre vermeintliche Macht. Trink viel, Wasser oder Kräutertee. Wahrscheinlich hast Du wenig Appetit. Das ist okay. Vielleicht verändert sich Dein Schlafverhalten; Du schläfst mehr oder weniger oder kaum. Vergleiche Dein jetziges Schlafen nicht mit dem davor. Verwende ein anderes Wort dafür: Ruhen. Und vielleicht möchtest Du insgesamt so Deine Ruhe, dass Dich der Gedanke begleitet, aus dem Leben zu gehen. Es ist Dein Leben. Wenn Du meinst, dass der Freitod (D)eine Wahl ist, ist das (D)eine Entscheidung. Doch es wäre schön, wenn Du hier bleibst. Dein Leben wird nicht mehr, wie es war. Klar. Gleichwohl besteht die Möglichkeit, dass es dennoch schön ist und wieder wird. Anders. Anders schön. Freunde Dich mit Deinem (neuen) Leben an. Du wirst das meistern!

 

Wenn Du ein Beteiligter bist,
dann ist das Wichtigste, was Du tun kannst: Da-Sein. Ja, das ist es schon. Sei für den Betroffenen da. Für sein Schweigen, für sein Reden, für seine Wut, für seine Ängste, für seine Trauer, für seine Gesundheit, für alles.
Quatsch nicht rein, belehre nicht, lass dem Betroffenen seine Zeit. Sei einfach für ihn da. Nicht mehr, nicht weniger.
Und: Je näher Du ihm bist und somit ebenfalls ein (indirekt) Betroffener: Achte auf Dich. Du bist auch wichtig. Führe nicht zwei Leben, führe (D)eines. Sorge … auch … für Dich. Nimm Dir Deine Zeit und auch Auszeit. Für Dich gilt das Gleiche wie oben, denn auch Du bist betroffen.

 

Klarheit!

 

Lebe im Jetzt!
Lebe nicht in der Vergangenheit. Das Vergangene ist zu Ende.
Lebe nicht in der Zukunft und im Konjunktiv.
Lebe den Augenblick, denn auch dieser Moment ist Dein Leben.
Lebe im Fluss, mal ist das voller Schmerz, mal voller Sonnenschein.

 

Trauer, Sterben und Tod gehören zum Leben. Da kannst Du noch so viel, oder wenig, Gehalt bekommen oder Umsatz machen, noch toll wohnen, noch so ein schickes Auto fahren, noch so stylische Designer-Klamotten besitzen, noch so einen superwichtigen Status haben … all das hilft Dir überhaupt nicht, wenn jemand oder etwas gestorben ist.
Was Dir wirklich dient ist Dein Mensch-Sein, Deine Selbst-Liebe, Klarheit, Gesundheit und die Menschen, die Dich wirklich lieben.

 

Alles Liebe, Gesundheit und Frieden

Dein Guide und Healer
Manuela Starkmann

 

Lebe Deine Klarheit!

 

P.S.
Wenn Du das Gefühl hast, ich bin für Dich der richtige AnsprechPartner und ImpulsGeber,
dann komm persönlich zu einem individuellen Guiding
oder auch zu den wirkungsvollen Events.

 

Die drei nächsten Events:
08.07.2017 HochSensibilität leben!
23.09.2017 LebensSinn leben!
14.10.2017 Frau-Sein leben!

 

230. Erfolgs-Tipp - Trauer

 

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