136. Erfolgs-Tipp | Werden Kunden immer unzuverlässiger?

“Sag mal”, fragte mich ein Vertriebsmitarbeiter und Coachee, “findest Du auch, dass die Kunden immer unzuverlässiger werden?” Auf meine Frage, wie er das meint, antwortete er: „Nur ein Beispiel: Einer meiner Kunden möchte unbedingt Geld sparen. Damit ich die für ihn richtigen Produkte und Leistungen heraussuchen kann, möchte er mir eine Liste über seinen Bedarf geben. Seit fünf Monaten frage ich ihn nach dieser Liste. Nix. Will er nicht mehr? Warum sagt er nicht einfach was?”

Ja, ich fürchte, das kenne ich. Sowohl von Rückmeldungen dieser Art als auch aus eigener Erfahrung. Es ist schon viel, Vorwände wie „gerade kein Geld” oder „gerade keine Zeit, mich mit dem Thema zu befassen” gesagt zu bekommen. Meist passiert nichts. Aus Gedankenlosigkeit oder fehlendem Mut? Egal, denn ob fahrlässig oder vorsätzlich – das Ergebnis ist das gleiche.

Auf der einen Seite geht diese Form der Unachtsamkeit (Verrohung?) weiter ./. auf der anderen Seite passiert ein willkommener und nötiger Bewusstseins-Wandel.

Woher kommt die Unachtsamkeit?
Wirtschaftskrise, schnelllebige Zeit, erhöhte Preise vom Lieferanten, sinkende Produkt-Qualität, zu weniger interne Fachschulungen, kaum noch Mitarbeiterentwicklung bis hin zu sinkende Kommunikation untereinander, schlechtes Ausbildungs- und Schulsystem, schwindende Wertvorstellungen, usw. Das sind einige der mir genannten Gründe für das „Bestehen der Unachtsamkeit”.

Krux 1:
Auch wenn der Unternehmer ahnt, woher seine Probleme kommen – die Ahnung bringt ihm keine Auftragssteigerung.

Krux 2:
Den meisten fällt auf, dass die anderen unzuverlässig sind – die Beobachtung des Umkehrschlusses – „Inwieweit bin ich / sind wir als Unternehmen auch mal unachtsam?!” – folgt selten.

= Krux 3:
Probleme im außen (z. B. die Wirtschaftslage) – weniger Umsatz – mehr „Pseudogeschäftigkeit” (z. B. Meetings, Innovationen) – weniger Zeit für das wirklich Wichtige – Unzuverlässigkeit in Richtung Lieferanten (denen dann irgendwann die Lust vergeht) – Unzuverlässigkeit in Richtung Kunden (denen dann irgendwann auch die Kauf-Lust vergeht) – sinkende Aufträge – ….. Endlosspirale.
Ob nun Henne oder Ei – das Unternehmen lässt Federn.

Was dagegen würde der mutige Schritt in den Bewusstseins-Wandel für alle bringen?
Gelassenheit, Achtsamkeit, gelebte Werte, Zufriedenheit, (und somit) Gesundheit, Lebensglück und -energie und deshalb auch im Beruflichen Spaß und Erfolg.

Dass das funktioniert, erlebe ich mit meinen Teilnehmern. Der Unternehmer hat schon alles Mögliche getan, damit seine Mitarbeiter unternehmerisch(er) Denken und Handeln. Ergebnis mäßig.
Wenn’s gar nicht weitergeht, dann darf ich mit den Menschen arbeiten. Auf meine besondere Art lehre, spiegel und motiviere ich. Ergebnis nachhaltig gut.

Welche zwei Möglichkeiten hat ein Unternehmer nun?

O  Variante A:
Sich dem schleichenden Prozess der Unzuverlässigkeit in jede Richtung hingeben.
Die (negativen) Folgen sind im bekannt, wahrscheinlich steckt die Firma eh schon mitten drin.

O  Variante B:
Sich bewusst gegen die einen umgebende Oberflächlichkeit entscheiden – Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Und in dieser Kontinuität bewusst erleben,
wie schön das eigene Leben (trotz all der Widrigkeiten „da draußen”) ist +
wie gut es dem Unternehmen (im Verhältnis zu den anderen) geht.

Ja, Variante B ist ein bisschen mehr Aufwand ./. dafür ist der Ertrag sicher und ganzheitlich.
Treffen Sie Ihre Wahl.

Machen Sie’s gut
+ sonnige Grüße

 

Ela Starkmann

 

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